Über mich
Emotion Galaxy ist nicht einfach eine Idee für eine Internetseite. Es ist aus meinem ganz eigenen, intensiven und vielschichtigen Lebensweg entstanden.

Mein Weg zu Emotion Galaxy war kein gerader Weg und auch kein Weg über möglichst viele Titel und Zertifikate.
Mit ungefähr zwanzig Jahren habe ich einen ziemlich radikalen Schnitt gemacht. Ich habe meine vertraute Umgebung und einen sehr großen Freundeskreis verlassen und bin in eine andere Stadt gezogen. Das war nicht leicht. Aber ich wusste, dass ich mich in meinem alten Umfeld kaum wirklich verändern konnte.
Ich wollte herausfinden, wer ich eigentlich bin und wer ich sein kann. Aber ich wollte noch mehr: Ich wollte die Welt entdecken und verstehen. Ich wollte wissen, wie Menschen leben, wie sie denken – und was diese Welt eigentlich ist, in der wir uns bewegen.
Ich wollte nicht wissen, was ich laut meiner Vergangenheit bin. Ich wollte herausfinden, was ich aus mir machen kann.
Ein zweiter großer Punkt war für mich das Lernen. In meiner Jugend war Lernen Nebensache. Andere Dinge waren wichtiger, meine Schulnoten entsprechend schlecht und irgendwann hatte ich selbst das Bild von mir, dass ich einfach nicht besonders schlau bin.
Irgendwann wollte ich wissen, ob dieses Bild überhaupt stimmt.
Ich holte Schulabschlüsse nach, machte später Abitur und begann vor allem eines: mir selbst beizubringen, wie ich lernen kann. Ich las unglaublich viel und beschäftigte mich mit ganz unterschiedlichen Themen – mit Menschen, Psychologie, Philosophie, Religion, Spiritualität, Meditation, Ernährung, Bewegung und natürlich immer wieder mit mir selbst.
Mein eigentliches Ziel war damals sogar, Psychologie zu studieren. Diesen Entschluss hatte ich schon mit ungefähr zwanzig Jahren gefasst. Als ich mein Abitur schließlich geschafft hatte, ließ sich dieser Weg aus organisatorischen und finanziellen Gründen nicht mehr so umsetzen, wie ich es geplant hatte. Stattdessen studierte ich später BWL und Bioinformatik – ohne dabei mein eigentliches Interesse am Menschen aus den Augen zu verlieren.
Dabei habe ich etwas verstanden, das mich bis heute begleitet:
Lernen ist für mich kein Schulfach. Lernen ist ein natürlicher Prozess. Wenn ich aufhöre zu lernen, bleibe ich stehen.
Genauso verlief auch mein Berufsleben. Ich habe zwei Berufsausbildungen abgeschlossen, danach aber in sehr vielen unterschiedlichen Bereichen gearbeitet: im Handwerk, in der Gastronomie, auf Baustellen, in der Wirtschaft, im IT-Bereich und im Marketing. Ich war selbstständig, habe eigene Produkte entwickelt und hergestellt und sie über das Internet verkauft.
Ich habe in verschiedenen Städten und Ländern gearbeitet und dabei Menschen aus sehr unterschiedlichen Lebenswelten, sozialen Hintergründen und Nationalitäten kennengelernt.
Wenn mich etwas interessiert hat, wollte ich es verstehen. Wenn ich irgendwann das Gefühl hatte, dass ich einen Bereich verstanden hatte und dort für mich nichts Neues mehr zu entdecken war, bin ich häufig weitergegangen.
Das war finanziell nicht immer die vernünftigste Entscheidung. Aber ich wollte nicht in einer Arbeit bleiben, die ich irgendwann nur noch gemacht hätte, weil ich Geld verdienen musste. Wenn die Neugier weg war und Unzufriedenheit entstand, bin ich lieber weitergegangen. Genau dadurch konnte ich immer wieder neue Lebenswelten kennenlernen und mir die Freude am Lernen und Entdecken bewahren. Die Energie blieb in Bewegung – und vieles von dem, was ich tat, fühlte sich für mich deshalb gar nicht wie Arbeit an.
Eine längere Zeit meines Lebens lebte ich bewusst allein. Diese Zeit war für mich sehr wertvoll. Wenn man allein lebt, kann man vieles sehr unmittelbar gestalten: Man entscheidet selbst, wie man lebt, wann man lernt, arbeitet oder reist. Man kann Ordnung schaffen, Dinge ausprobieren und Entscheidungen treffen, ohne sie ständig mit anderen abstimmen zu müssen.
Für mich war das eine wichtige Zeit, um vieles, was ich gelernt und über mich selbst verstanden hatte, im eigenen Leben zu überprüfen und tatsächlich umzusetzen.
Irgendwann merkte ich aber auch:
Was nützt mir der schönste Erfolg, wenn ich ihn mit niemandem teilen kann?
Damit begann für mich ein völlig neuer Abschnitt.
Seit über zwanzig Jahren lebe ich mit meiner Frau in Partnerschaft und Familie. Gemeinsam haben wir drei Kinder begleitet, die inzwischen erwachsen sind.
Und Familie ist für mich bis heute eine Art Königsdisziplin.
Denn allein kann ich vieles so gestalten, wie es für mich richtig erscheint. In einer Familie treffen dagegen unterschiedliche Bedürfnisse, Gefühle, Vorstellungen und Lebenswege aufeinander. Man muss Kompromisse finden, Grenzen erkennen, Verantwortung übernehmen und gleichzeitig versuchen, sich selbst nicht zu verlieren.
Dort reicht es nicht mehr, etwas nur verstanden zu haben.
Dort zeigt sich, ob man das, was man über Gefühle, Kommunikation, Grenzen, Verantwortung und sich selbst gelernt hat, auch wirklich leben kann.
Ich habe darauf nicht alle Antworten gefunden. Und ich bin auch kein Mensch ohne Schwächen oder Probleme.
Aber ich habe über viele Jahre gelernt, genauer hinzusehen.
Wissen allein verändert noch nichts.
Man kann unglaublich viel lesen, lernen und verstehen. Entscheidend wird es für mich erst dann, wenn ich dieses Wissen auch im wirklichen Leben anwenden kann und merke, was davon tatsächlich funktioniert.
Heute
Heute lebe ich mit meiner Frau auf einem Hof. Seit rund 17 Jahren betreiben wir gemeinsam ein Unternehmen mit eigener Produktion und Online-Vertrieb.
Das Landleben ist für uns beide ein wichtiger Teil unseres Lebens. Wir lieben Gartengestaltung, Natur, draußen sein, barfuß laufen und einfach dieses Leben auf dem Land. Wir bauen einen Teil unserer Lebensmittel selbst an, halten Hühner und genießen es, viele Dinge möglichst unmittelbar und selbstbestimmt zu gestalten.
Mein YouTube-Kanal und inzwischen auch Emotion Galaxy sind für mich irgendwo zwischen Hobby, Leidenschaft und Berufung. Es sind die Themen, für die ich mir neben unserem Unternehmen und unserem Leben auf dem Hof ganz bewusst Zeit nehme, weil sie mich seit vielen Jahren begleiten.
In Emotion Galaxy fließt heute vieles von dem zusammen, was ich über viele Jahre erlebt, ausprobiert, hinterfragt und für mich herausgefunden habe – was mich geprägt und auf meinem Weg weitergebracht hat.
PDDA – PROZESSOR DENKER – DENKE ANDERS
PDDA ist mein Künstlername – und gleichzeitig eine Seite von mir, die zu Emotion Galaxy gehört.
PDDA steht für das Hinterfragen, das Beobachten und dafür, Dinge auch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
DENKE ANDERS bedeutet für mich dabei nicht: Denke so wie ich.
Es bedeutet:
Trau dich, selbst zu denken. Hinterfrage auch das, was selbstverständlich erscheint – und am Ende auch dich selbst.
Unter PDDA trete ich in Videos und anderen öffentlichen Formaten auf. Hinter PDDA und Emotion Galaxy steht derselbe Mensch.
Andreas Mayer
Gründer von Emotion Galaxy / PDDA
P.S. Wenn ich aus all den Jahren einen Gedanken behalten müsste, wäre es wahrscheinlich dieser: Wir wissen oft viel weniger über unsere eigenen Möglichkeiten, als wir glauben.
Einige der wichtigsten Veränderungen in meinem Leben begannen nicht mit einer großen Antwort, sondern mit einem Zweifel an dem, was ich bis dahin für selbstverständlich gehalten hatte. Ich habe das bei mir selbst mehr als einmal erfahren.
Manchmal reicht eine einzige ehrliche Frage – und plötzlich beginnt sich etwas zu bewegen.
Über Emotion Galaxy – zur Namensgleichheit
Emotion Galaxy unter emotiongalaxy.de ist ein eigenständiges deutschsprachiges Projekt. Es besteht keine Verbindung zur iOS-App ‚EmotionGalaxy‘ oder zu anderen gleichnamigen Produkten.